Montag, 24. Oktober 2011

Nach der Arbeit kommt...

...das Vergnügen!!!

Ein kräftiges "Hallo" in die weite Welt hinaus!

Zum Wochenstart gibts wieder Infos von meiner Seite.

Die letzte Woche war sehr arbeitsreich. Von Tag zu Tag produzierten wir von der "Bubbleabteilung" immer mehr "units", d.h. Einheiten für das Weihnachtsgeschäft. Unter der Woche erhielten wir als Motivationsschub hierzu Besuch aus der Fuehrungsetage des Konzerns. Nur im Team koennen wir die von uns geforderten Ziele erreichen. 12.000 Einheiten pro Tag heisst die Losung bis Weihnachten. Und dafuer gilt es auch die eine oder andere Ueberstunde zu leisten. So wird zur Zeit bei mir alles der Arbeit untergeordnet. Wat muss, dat muss halt.

Gesagt, getan. Freitag hatten wie es endlich vollbracht: 13.000 Einheiten waren produziert und verpackt. Mit diesem guten Gefühl ging es Samstag noch einmal "kurz" für 7h auf Arbeit und dann war es geschafft: Wochenende!
Eigentlich stand Freitag auch der Umzug aus dem HI-Central-Hostel in das HI-Downtown an. Doch nichts ist so bestaendig wie die Aenderung: Unsere Buchung wurde fehlerhaft bearbeitet. Und so fanden Kevin und ich uns abermals zu Sonderpreisen in der "Suite" des HI-Central-Hostels auf der Granvillestreet wieder. Wir sind gespannt, wie lange uns dieses Hostel noch verfolgen wird :-)

Nach getaner Arbeit, ging es am Samstag dann promt zum vorletzten Mal ins "alte" Hostel, jeder schnappte sich seine Taschen und dann fuhren wir glorreiche 3km mit dem Taxi fuer "glorreichere" 10 CAD ins HI-Downtown. Kurios war auf diesen 3km, dass der Taxifahrer beim Stand von ca.6 CAD den Taxometer ausschaltete. Er meinte nur: "Anyway. It costs 10 CAD."  Bemerkung: in Vancouver trifft man nur indische Taxifahrer an. Die haben wohl andere Rundungsregeln ;-)

Im neuen Hostel bzw. im 4-Mannzimmer angekommen, hielten wir es nicht lange aus. Wir trafen uns 20 Uhr mit Martin, den wir knapp 2 Wochen zuvor im Seabus kennen gelernt hatten. Gemeinsam mit einer weitern Deutschen fuhren wir zum Essen nach North-Vancouver. Dort verlebten wir einen super lustigen Abend. Bei viel Salat, Knoblauchbaquette und Pasta gab es erneut wertvolle neue Tipps fuer uns. Abends zogen wir zum Ausklang ueber den "Entertainment district". Normal auch "Granvillestreet" genannt.

Der Sonntag machte heute wieder seinem Namen alle Ehre. Sonne pur. Das genossen Kevin und ich auch außerhalb des engen Zimmer. Wir zogen ueber die Granville-Bridge in Richtung Granville-Island, die sich belebt von ihrer besten Seite zeigte.

Kev&ich auf vor eindrucksvoller Kulisse


Abends schlenderte ich dann alleine durch unsere neue Umgebung. Am Sunset-Beach angekommen genoss ich die Ruhe in mitten von Spaziergaengern und vielen Joggern. Ein traumhafter Platz zum Relaxen. Man hat einen super Blick auf die Berge, vor denen stets eine Vielzahl von Frachtern und Tankern auf Reede liegen. 

Am Sunsetbeach mit Blick auf die English-Bay













Mein (vorerst) Lieblingsplatz: Sunsetbeach mit Blick auf die Burradstreet-Bridge
















Gestern noch relaxed, ging es heute von 12-20 Uhr wieder zum Arbeiten. Leider war das gar nicht so schön, wie am Sunsetbeach ein gepflegtes Buch zu lesen. Einer meiner Aufgaben war es, Lavendelstücken in vorgefertigte Seifenformen zu stecken. Das Beste daran war der Lavendelgeruch und die damit verbundenen Erinnerungen an tolle Frankreichurlaube. Alles andere war sau einschläfernd.
Des weiteren durfte ich wieder rose-pinke Seifenkegel formen. Alles schön in Einheitsgröße. Nun stellt Euch mal einen Bären mit Tatzen vor, der gleichmäßig großer und zart nach oben zusammenlaufende Seifenkegel formen soll. Das geht so rein gar nicht. Die indischen und chinesischen Kollegen schütteln immer nur ihre Köpfe, wenn sie meine Kreationen sehen. Aber der Maikl sieht es mit (s)einer Bärenruhe und macht weiter. Schweigen kann so schön sein... :-)

In diesem Sinne: Gute Nacht bis zum nächsten Mal!
Euer Maikl

Abends am Sunsetbeach

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